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Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket jetzt zügig umsetzen

Wenn heute der Bundesrat das Konjunkturpaket II absegnen wird, darf nach Meinung des Thüringer Handwerkstages nicht mehr gezögert werden, die bereitgestellten Mittel auch einzusetzen. "Ein großer Teil soll in die Sanierung von Schulen und Turnhallen fließen. Hier stehen jedoch nur die Ferienzeiten zur Verfügung. Berücksichtigt man die Ausschreibungsfristen, dann ist jetzt die Zeit zum Handeln," mahnt THT-Präsident Rolf Ostermann schnelle Investitionsentscheidungen und zügiges Vorgehen der Ämter an.

Das Handwerk im Freistaat verspricht sich vom "Zukunftspaket" Thüringens wichtige Impulse für das Bau- und Baunebengewerbe. Um einen möglichst großen Effekt für das Handwerk mit seinen überwiegend kleinen Betrieben zu erreichen, sollten die Bauämter der Vergabe von Fach- und Teillosen Vorrang geben. Diese Verfahrensweise sieht auch die kürzlich verabschiedete Reform des Vergaberechts vor.

Ostermann weiter: "Gerade im Sanierungsbereich sind unsere Handwerksbetriebe aufgrund ihres fachlichen Könnens, ihrer Erfahrung und ihrer Flexibilität prädestiniert für die Abarbeitung der Aufträge. Leider mussten wir in den letzten Jahren immer wieder feststellen, dass zum Teil bei öffentlichen Aufträgen ein niedriger Angebotspreis einer Qualitätsarbeit vorgezogen wurde. Hier fordern wir von den Vergabestellen ein Umdenken. Investitionen aus dem Konjunkturpaket sollen lange ihre Wirkung entfalten. Das geht mit nur mit guter Qualität."

Der THT erwartet gerade von der Schwerpunktsetzung der Investitionen im Bildungsbereich auch nachhaltige Effekte durch das Investitionspaket. "Hier wird zwar vor allem in Beton investiert. Sanierte Schulen und Kindergärten, ordentliche Sport- und Schwimmstätten sowie moderne technische Ausstattungen tragen jedoch auch wesentlich zur Motivation von Schülern und Lehrern und damit zu Lernerfolgen bei," so Ostermann.

Die heutige Verabschiedung des 2. Konjunkturpaketes sollte laut Thüringer Handwerkstag nicht nur den Startschuss für Investitionen darstellen, sondern gleichzeitig den Blick für weiterreichende und strukturelle Reformen in Deutschland freiräumen.

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