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Erfolgsprojekt dank steigender Abonnentenzahl: 
Thüringer Handwerk setzt auf die Verstetigung des Azubi-Tickets
 
Fast 1.800 junge Menschen starten in diesen Tagen ihre Ausbildung im Handwerk. „Trotz massiver Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ist es den Betrieben gelungen, Schüler von der Attraktivität und Nachhaltigkeit des Handwerks und einer Ausbildung in den über 130 Berufen zu überzeugen“, sagt der Präsident des Thüringer Handwerkstag e.V. (THT), Stefan Lobenstein. Insgesamt sind über 6.000 Auszubildende im Thüringer Handwerk beschäftigt. 

Im Zuge des neuen Ausbildungsjahres setzt sich der Thüringer Handwerkstag e.V. für die Verstetigung des Azubi-Tickets auch nach der erweiterten Pilotphase über 2020 hinaus ein. In einem Brief an das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft hat der THT seinem Wunsch, das Azubi-Ticket dauerhaft zu etablieren, Ausdruck verliehen. „Thüringen darf an dieser Stelle keinen Schritt zurückgehen, sondern sollte seine Position als attraktiver Ausbildungsstandort stärken und dem bestehenden Fachkräftemangel mit allen möglichen Mitteln entgegen treten“, sagt Stefan Lobenstein. 

Die duale Berufsausbildung stärken – Das hat sich die oberste Interessenvertretung des Handwerks im Freistaat, in der die drei Thüringer Handwerkskammern sowie die Landesinnungsverbände und Landesinnungen vereint sind, zur Aufgabe gemacht. Neben der qualitativ hochwertigen Ausbildung zählen dazu auch ausgezeichnete Rahmenbedingungen. „In einem Flächenland wie Thüringen muss eine wohn- und betriebsortnahe Beschulung und flächendeckende, finanzierbare Mobilitätsangebote für die Auszubildenden sichergestellt werden. Wege und Entfernungen und die dafür anfallenden Kosten dürfen in den Köpfen junger Menschen und deren Eltern kein Thema mehr sein bei der Entscheidung für eine Ausbildung“, betont Stefan Lobenstein. Darüber hinaus könne das Angebot helfen, eine konsequente Mobilitätswende zu erreichen und den Öffentlicher Personennahverkehr in Krisenzeiten stabileren. 

Thüringen hatte das Azubi-Ticket 2018 als zweites Bundesland eingeführt und damit eine Vorreiterrolle übernommen. „Die stetig wachsende Anzahl an Abonnementen beweist, dass das Azubi-Ticket ein Erfolgsprojekt ist“, so der THT-Präsident. Von 4.043 Nutzern Ende 2018 hat sich die Zahl bis zum Jahresende 2019 auf 8.190 erhöht und damit verdoppelt. Das Azubi-Ticket wird zu einem Ausgabepreis von 50 Euro angeboten. Es ist im Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT), in den Nahverkehrszüge (2. Klasse) der teilnehmenden Eisenbahnverkehrsunternehmen bis zum letzten Haltepunkt in Thüringen sowie auf den Linien der meisten Unternehmen des Straßenpersonennahverkehrs gültig. Eine Landesförderung für die Landkreise und Städte außerhalb des VMT gewährleistet, dass Auszubildende das Ticket, bis auf wenige Ausnahmen, landesweit nutzen können.
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